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Havanna, die Alte Dame der Karibik, ist die Hauptstadt der beliebten Ferieninsel Kuba. Havanna, auch als Stadt der Säulen bezeichnet, verfügt über eine sehr bewegte politische und kulturelle Vergangenheit. Havanna ist die Metropole Kubas als kulturelles, wirtschaftliches und administratives Zentrum der Insel. In Havanna treffen sich mehrere Geister: Havanna ist gleichzeitig der Sitz der größten kubanischen Universität und des katholischen Erzbischofs, also des freien, liberalen Geistes und des konservativen Lebens gleichzeitig.. Kuba ist die wichtigste Insel im karibischen Raum, nicht zuletzt wegen seiner bedeutenden Erdölraffinerien, seiner Tabakplantagen, sowie seiner chemischen Industrie. Auch für Touristen ist die kubanische Hauptstadt ein wahrer Magnet, der jedes Jahr Millionen Menschen aus aller Welt anzieht. Havanna wurde vermutlich zu Beginn des 16. Jahrhunderts als San Cristobal de la Habana gegründet, bevor es nach mehrmaligen Änderungen an seinen heutigen Standort verlegt wurde. In der neuen Welt erwies sich die neu gegründete Stadt Havanna als sehr wichtiger Drehpunkt für den internationalen Handel, was sich bis heute auf Havanna auswirkt. Ungefähr ein Fünftel der kubanischen Bevölkerung (ca. 3 Millionen Menschen) leben heute in Havanna. Für Touristen sind die Stadtteile Vedado, Centro Habana, sowie La Habana Vieja (die Altstadt) von größter Bedeutung. Seit 1982 ist Havannas Innenstadt als Weltkulturerbe von der UNESCO geschützt, insbesondere wegen seiner besonderen Vergangenheit als Zentrum des kommunistischen Widerstandes gegen den Kapitalismus und wegen der aufregenden Kolonialzeit. Überall in der Altstadt finden sich historische Gebäude wieder. Heute ist Havanna in insgesamt fünfzehn Regierungsbezirke eingeteilt. Viele bedeutende Menschen wie zum Beispiel Che Guevara oder Ernest Hemingway haben sich für eine gewisse Periode in Kuba aufgehalten, was bis heute viel aussagt über den besonderen Charme der Stadt. In Havanna haben sie ihre besondere politische Prägung erhalten oder weiter definiert. Da Havanna die Metropole Kubas darstellt, wurde in der Stadt vergleichsweise viel investiert in Restaurationen und Renovierungen, so dass viele Gebäude auch heute noch in einem sehr guten Zustand sind. Mehrere Agenturen bieten geführte Rundgänge durch die Altstadt an. Hier sollte man nicht sparen, da geschulte Touristenführer oft Zugang zu eigentlich nicht öffentlichen Gebäuden haben, und man so Insider Wissen erhält. Überall erhält man immer wieder die Möglichkeit, typische kubanische Hauptstadtphotos zu schießen, zum Beispiel mit tanzenden oder einfach nur musikalischen Menschen, die mitten in der Stadt in einem Café oder auch auf der Straße das Leben einfach nur genießen. Für Kuba und auch Havanna ist der Tourismus der wichtigste Wirtschaftszweig. Kuba ist heute eine der wenigen sozialistischen Gesellschaften der Welt. Da es insbesondere für US-Amerikaner schwierig sein kann, nach Kuba einzureisen, stellt Kuba die einzige noch verbleibende Karibikinsel dar, die nicht vom Massentourismus nachhaltig beeinflusst wurde. Auf Kuba und insbesondere in weltoffenen Havanna ist es noch möglich die lokalen Menschen kennen zu lernen und mit ihnen Spaß zu haben. Aus diesem Grund lohnt es sich in jedem Fall, einen Abstecher nach Kuba zu machen, wo insbesondere der Ausflug nach Havanna nicht fehlen darf. Zu den wichtigsten Attraktionen der Stadt gehören heute ganz bestimmt die neoklassizistischen Tempelchen „El Templete“, die „Calle Baratillo“, die „Giraldilla“, sowie der „Palacio de los Capitanes Generales“. An all diesen historischen Orten bekommt man geführte Touren, oft auch auf Deutsch. Außerdem sollte man es nicht vermeiden, eine echte kubanische Zigarre zu rauchen und einen echten kubanischen Rum zu trinken – und sei es nur für das unvergessliche Erinnerungsphoto an einen einzigartigen Aufenthalt!!
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