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Kuba – Die Perle der Antillen
Der Inselstaat in der Karibik ist eine Sozalistische Republik mit Fidel Castro Ruz als Regierungschef. Kuba mit seiner Hauptstadt Havanna (La Habana) hat eine Fläche von ca. 110.860 km² und zählt 11.382.800 Einwohner. Die Amtssprache ist hier Spanisch. Kuba ist die größte der karibischen Inseln. Weitere wichtige Städte neben Havanna sind Santiago de Cuba und Holguín sowie Camagüey. Der Marinestützpunkt der US Marine Guantanmo Bay liegt im Südosten der Insel. Politisch wurde Kuba lange Zeit von Staatschef Fidel Castro regiert , welcher seine Amtsgeschäfte im August 2006 wegen einer Operation an seinen Bruder Raúl abgab.
Geografisch betrachtet liegt Kuba mit seiner Nordküste am Atlantischen Ozean und im Nordwesten hat die Insel einen Küstenstreifen zum Golf von Mexico. Im Norden sind die USA unmittelbare Nachbarn mit Ihrem Bundesstaat Florida und im Westen die mexikanische Halbinsel Yucatán. Kuba ist eine sehr ebene Insel mit Ausnahme des Südostens hier befinden sich einige Hügellandschaften und Berge. Der höchste Berg ist der Pico Turquino mit einer Höhe von 1.974 m ü NN in der Sierra Maestra. Das Klima in Kuba ist tropisch im November bis April ist die Trockenperiode und von Mai bis Oktober herrscht in Kuba die Regenzeit.
Die dichtest besiedelte Stadt ist die Hauptstadt Havanna (2. Millionen). Kubas Bevölkerung besteht zu je einem Drittel aus europäischer, afroamerikanischer und Mulatten (gemischte Abstammung) außerdem existiert noch eine kleine chinesische Minderheit. Die Unterdrückung der Homosexualität von Seiten des Staates wird mittlerweile nicht mehr praktiziert und so leben Menschen unterschiedlichster Colouer und Abstammung konfliktfrei zusammen. Der Tourismus kam mit der Prohibition in den USA nach Kuba. Das Land wurde zum beliebtesten Reiseziel der US Amerikaner. Nach der wirtschaftlichen Krise in Kuba suchte die Regierung neue Devisenquellen für den Inselstaat. Mit internationalen Tourismusunternehmen wurden Anfang der 90iger Jahre Joint Ventures (Zusammenschluss von Gesellschaften) gegründet welche Hotels und Einrichtungen für Touristen in den Hauptreiseorten bauten und betreiben. Pauschalreisen gehen heute oft in bestimmte Gebiete wie Varadero, die Region Havanna, das Valle de Vinales und an die Nordküste bei Holguín. Das Land hat im Übrigen eine ausgezeichnete ärztliche Versorgung. Oft reisen Touristen nur an um beispielsweise hier eine Augenoperation oder Zahnbehandlung durchführen zu lassen. Der Tourismus ist heute die Haupteinnahmequelle Kubas. Andere Industriezweige wie Unternehmen mit hoch entwickelter Biotechnologie in den Bereichen Impfstoffe und Pflanzenbehandlungsmittel sind hier ansässig. Kuba liegt laut dem Human Development Index im Bereich des Lebensstandards deutlich über dem fast aller lateinamerikanischen Länder. In Kuba sind viele Häuser alt und renovierungsbedürftig und auch Konsumgüter sind bis heute noch rationiert. Fleisch ist beispielsweise sehr selten dafür kann man eine Menge an Fischspezialitäten genießen.
Sehenswert ist der Nationalpark Parque Nacional Alejandro de Humboldt, der die Provinzen Granma, Santiago de Cuba, Holguín und Guantánamo umfasst. Das geschützte Gebiet erstreckt sich ebenfalls auf ein Wassergebiet von ca. 2.250 ha. Hier findet man fast unberührte Küstenstreifen mit Mangrovenwäldern und vorgelagerten Riffen sowie Trockenwälder und die höher gelegenen Regenwälder. Die UNESCO erklärte den Park im Jahr 2001 zum Weltnaturerbe. Natürlich kommt der Badeurlauber auch auf seine Kosten dank den schneeweißen Sandstränden der karibischen Zuckerinsel. An erster Stelle kommen die Strände Varadero, Cayo Coon und Cayo Guillermo. Kuba lockt nicht nur mit paradiesischen Sandstränden auch die Musik und die Verbindung von afrikanischen, europäischen und amerikanischen Einflüssen ist einzigartig. Modäne Prachtbauten in Städten wie Havanna, Santiago de Cuba beschwören den Glanz vergangener Tage hinauf und laden zur Stadtrundfahrt ein. Havanna und Santiago de Cuba bieten außerdem gute Einkaufsmöglichkeiten für Zigarren und Rum. Trinidads koloniales Zentrum mit seinen netten Restaurants und Bars lädt zum bummeln ein. Im Bergland Kubas kann man ausgedehnte Spaziergänge oder Wanderungen machen auch Mountainbiken ist möglich. In den schönen Riffen finden sich viele Taucher ein um hier die Unterwasserwelt zu erkunden.
Die Insel wird per Flugzeug oder per Schiff erreicht. Kubanische Fluggesellschaften wie die Cubana und Aerogaviota bieten zahlreiche Innlands- sowie Auslandsflüge an. Das Straßennetz ist gut ausgebaut und ermöglicht eine Erkundung der Insel mit dem Auto. Das besondere an der staatlich betriebenen Eisenbahngesellschaft ist die Tatsache, dass das Eisenbahnnetz zu den ältesten der Welt gehört.
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